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Rosalie92

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Amor-Trilogie, Band 2: Pandemonium

Pandemonium  - Lauren Oliver

Inhalt:

Die angepasste Lena von früher gibt es nicht mehr. Die glaubte, was man ihr sagte, und sich gegen die Liebe heilen lassen wollte. Dieses alte Ich hat Lena zurückgelassen auf der anderen Seite des Zauns, über den sie mit Alex geflohen ist. Hier, in der Wildnis, schließt sie sich dem Widerstand an. Doch ein Auftrag führt sie erneut in die Stadt.

 

Cover:

Mir gefällt dieses Cover besser als das vom ersten Teil. Aber Allgemein finde ich, dass die Covers nicht so gut zur Story der Reihe passen. Den Titel finde ich wieder sehr gut gewählt.

 

Meine Meinung:

Oh mein Gott, im Leben hätte ich nicht damit gerechnet, dass die Story diese Wendung nimmt und das mich das Buch dann auch noch dermaßen begeistern könnte. Ich hab es kaum geschafft das Buch aus der Hand zu legen. „Pandenomium“ hat dieses Gewisse etwas welches mir im ersten Teil noch gefehlt hat.

Die Story ist von Anfang an super spannend und actionreich, die Ereignisse überschlugen sich schon fast, aber trotzdem hatte ich nie das Gefühl das es zu viel des Guten ist.

Der Schreibstill von Lauren Oliver hat mir in diesem Buch auch besser gefallen, sie hat ihre einzigartige und etwas poetische Ausdrucksweise beibehalten, aber im Gegensatz zum ersten Band hat sie hier nicht so extrem viel Aufmerksamkeit auf Beschreibungen z.B. der Umgebung etc. gelegt, sondern sich mehr auf die Handlungs- und Charaktere Entwicklung konzentriert.

Die Idee das Buch in „damals“ und „jetzt“ Kapitel zu gliedern und somit zwei Handlungsstränge parallel laufen zu lassen, fand ich sehr gelungen. Ich hab das in der Form noch nicht gelesen und ich muss echt sagen, dass mir das total gut gefallen hat.

Die Charaktere mochte ich in diesem Band auch viel lieber. Vor allem zu Lena konnte ich jetzt eine bessere Bindung aufbauen und ich hab sie echt in mein Herz geschlossen. Ich finde die Entwicklung die sie seit dem ersten Band durchgemacht hat echt beindruckend. Trotzdem bleibt es realistisch und sie ist nicht plötzlich eine komplett Andere. Auch die Charaktere die in diesem Teil neu eingeführt wurden, konnte ich ins Herz schließen, besonders Julian.

(der nächste Absatz ist nicht ganz Spoiler frei)

Und jetzt kommt das wofür mich die meisten Fans der Reihe wahrscheinlich hassen werden, aber ich sag‘s trotzdem: Ich mochte Lena mit Julian zusammen lieber als mit Alex. Bei den Beiden habe ich einfach das Gewisse Etwas gespürt, welches mir bei Lena und Alex gefehlt hat. Allein schon der Aufbau der Beziehung gefiel mir hier besser, es ging nicht alles so schnell, sondern sie haben sich langsam angenähert und angefreundet, erst dann wurde mehr draus. Bei Lena und Alex gab es das nie, sie haben sich kennengelernt und gefühlte 5 Minuten später waren sie auch schon das perfekte Paar. Ich hätte aber echt nicht damit gerechnet, dass es in diesem Buch eine „neue“ Liebesgeschichte geben wird. Aber ich finde das nicht wirklich schlecht, denn wie gesagt ich mag die Beiden als Paar lieber, und wie Lena es immer wieder betont hat die „alte“ Lena gibt es nicht mehr, so habe ich es auch empfunden, und die „neue“ Lena gehört für mich definitiv zu Julian. Bin gespannt wie es mit den Dreien weiter gehen wird, aber wenn die Reihe so abläuft wie die meisten Jugendbücher wissen wir ja mit wem sie zusammen kommen wird … leider.

Der Cliffhanger am Ende macht mich echt wahnsinnig, ich würde so gerne jetzt sofort mit dem dritten Teil weiter machen.

 

Fazit:

Originalität: 4,5 Sterne

Schreibweise: 5 Sterne

Charaktere: 5 Sterne

Spannung: 5 Sterne

Emotionale Tiefe: 4,5 Sterne

Humor: 3 Sterne

 

„Pandenomium“ hat das Gewisse Etwas, welches mir in Band eins noch gefehlt hat. Das Buch ist super spannend und actionreich, ich konnte es kaum aus der Hand legen. Nie im Leben hätte ich damit gerecht, dass mich dieses Buch dermaßen begeistert könnte. Ich kann es gar nicht mehr erwarten bis Teil drei erscheint.